Psychologischer Dienst
Die Auseinandersetzung mit den, durch die Behinderung verursachten Einschränkungen, stellen für die Betroffenen eine grosse und oft über die Zeit andauernde Herausforderung dar.
Ein besonderes Augenmerk gilt den behinderten Kindern und Jugendlichen, sowie deren Eltern.
Die Hauptaufgaben des psychologischen Dienstes im Schul- und Therapiezentrum bestehen aus Beratung/Coaching der Kinder und ihrer Bezugspersonen (Eltern, Lehrer, u.a.), Case-Manage-ment sowie Kriseninterventionen.
Beratung und Coaching von Kindern, Eltern, Lehrpersonen und weiteren Bezugspersonen setzen eine fundierte kinder- und neuropsychologische Abklärung voraus, damit zielorientierte und erfolgversprechende Interventionen gelingen können.
In einem zweiten Schritt werden die notwendigen Massnahmen erarbeitet und geplant. Dabei kann die Beratung auf das Kind oder den Jugendlichen fokussiert sein oder in einem systemischen Setting (in Einbezug der Familie oder/und des weiteren Umfeldes) erfolgen. Häufig besteht der Bedarf nach Coaching auf Seite der Lehrpersonen.
Im ZKSK ist der Psychologische Dienst für das Case Management „Integration“ verantwortlich. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass ein sorgfältiges und langfristiges Case Management in jeder Integration (Primarschule, Oberstufe, Übergang Arbeitswelt) sehr wichtig ist. Gute Zusammen-arbeit aller Beteiligter ist der zentrale Faktor für eine gelingende Integrationssituation.
Der Psychologische Dienst ist zuständig für Kriseninterventionen, wenn sich die Situation für ein Kind / einen Jugendlichen oder für das nahe soziale Umfeld akut und bedrohlich zuspitzt. Kriseninterventionen / Krisengespräche sind dann indiziert, wenn akute, seelische Belastungen im Rahmen einer aktuellen Lebenskrise auftreten.

